Eva Miller

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Thierseestraße 21, 81735 München, Deutschland
Immobilienbüro
6.8 (18 Bewertungen)

Die Firma Eva Miller Immobilien, ansässig in der Thierseestraße 21 im Münchner Stadtteil Ramersdorf-Perlach, ist eine etablierte Adresse für Immobiliengeschäfte. Als Immobilienmakler in München agiert das Unternehmen in einem der wettbewerbsintensivsten Märkte Deutschlands. Eine Analyse der öffentlich zugänglichen Kundenmeinungen zeichnet jedoch ein sehr polarisiertes Bild der Dienstleistungen, das für potenzielle Kunden – seien es Verkäufer, Käufer, Vermieter oder Mieter – von großem Interesse sein dürfte.

Kommunikation und Erreichbarkeit: Eine signifikante Hürde

Ein wiederkehrendes und zentrales Thema in den Erfahrungsberichten ist die Kommunikation. Mehrere Kunden berichten von erheblichen Schwierigkeiten, mit der Maklerin in Kontakt zu treten. Einer Schilderung zufolge blieben E-Mails unbeantwortet und die telefonische Erreichbarkeit war erst nach mehreren Wochen gegeben. Dieses Muster von mangelnder Responsivität stellt für Interessenten bei der Wohnungssuche in München ein ernsthaftes Problem dar. In einem schnelllebigen Immobilienmarkt, in dem oft innerhalb von Stunden auf ein Angebot reagiert werden muss, kann eine solche Verzögerung den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg bedeuten. Die beschriebene Kommunikationsweise wird in einer Bewertung als "einzige Katastrophe" bezeichnet und gipfelte laut Aussage des Kunden darin, dass das Gespräch vonseiten der Maklerin durch abruptes Auflegen beendet wurde, nachdem Kritik an ihrer Arbeitsweise geäußert wurde. Ein anderer potenzieller Käufer, der eine sachliche Frage zum Preis eines Kaufobjekts stellte, um die Sinnhaftigkeit einer weiten Anreise für einen Besichtigungstermin abzuwägen, fühlte sich sofort als "Feilscher" abgestempelt und empfand die Reaktion als gereizt und unprofessionell. Diese Erfahrungen deuten auf einen Kommunikationsstil hin, der von einigen als direkt und von vielen als unfreundlich und wenig kundenorientiert wahrgenommen wird.

Professionalität im Vermittlungsprozess: Gemischte Signale

Die Professionalität in der Abwicklung von Immobiliengeschäften ist ein weiterer Punkt, der Anlass zu detaillierter Kritik gibt. Die Erfahrungen sind hier breit gefächert und betreffen verschiedene Phasen des Vermittlungsprozesses, vom Inserieren einer Immobilie bis hin zur finalen Zusage.

Abwicklung von Besichtigungen und Angebotsphasen

Ein besonders drastisches Beispiel schildert die Organisation von Besichtigungen. Einem Mieter zufolge wurde seine Wohnung ohne ausreichende Rücksprache besichtigt und anschließend in einem unsauberen Zustand hinterlassen. Die Konfrontation mit diesem Umstand führte zu der Aussage der Maklerin, dass bei Fliesen- und Parkettböden die Schuhe grundsätzlich nicht ausgezogen würden. Dies impliziert für Vermieter und noch dort wohnende Mieter ein nicht unerhebliches Risiko bezüglich des Zustands ihrer Eigentumswohnung oder ihres Hauses nach einem Besichtigungstermin. Ein anderer Fall beschreibt einen sehr kurzfristig anberaumten Termin – nur drei Stunden Vorlaufzeit – gefolgt von einer 45-minütigen Wartezeit in der Kälte. Solche Vorkommnisse können den gesamten Prozess für Interessenten sehr belastend gestalten.

Die Phase nach der Besichtigung scheint ebenfalls von einem als unprofessionell empfundenen Vorgehen geprägt zu sein. Einem Interessenten wurde eine Zusage erteilt, die jedoch an die Bedingung geknüpft war, eine Fülle von Unterlagen (BWA, Schufa, Ausweis, Gewerbeanmeldung und sogar Informationen zum Ehegatten) innerhalb von nur 24 Stunden einzureichen. Da dies für eine berufstätige Person kaum zu leisten war, wurde die Zusage prompt wieder zurückgezogen. Ähnlich erging es einem Mietinteressenten, dessen Mietangebot zurückgenommen wurde, nur weil er sich eine kurze Bedenkzeit bezüglich einer zuvor nie erwähnten Indexmiete im Mietvertrag erbat. Solche Handlungen erwecken den Eindruck von mangelnder Flexibilität und Geduld und stehen im Widerspruch zu einer professionellen Immobilienberatung, bei der die Klärung von Vertragsdetails ein legitimer und wichtiger Schritt ist.

Ein positiver Gegenpol: Schnelle und freundliche Vermittlung

Trotz der überwiegend kritischen Stimmen gibt es auch eine positive Bewertung, die ein gänzlich anderes Bild zeichnet. In dieser Erfahrung wird Eva Miller als "sehr nette Dame" und "sehr empfehlenswert" beschrieben. Der Kunde hebt hervor, dass er "sofort weitervermittelt" wurde und die Dienstleistung nur empfehlen könne. Diese 5-Sterne-Bewertung suggeriert, dass es durchaus zufriedene Kunden gibt, die eine schnelle und unkomplizierte Abwicklung erfahren haben. Es bleibt unklar, was genau "weitervermittelt" in diesem Kontext bedeutet – ob es sich um eine Empfehlung an einen anderen Kollegen, die schnelle Weitergabe von Unterlagen oder den direkten Abschluss eines Geschäfts handelte. Dennoch zeigt diese positive Rückmeldung, dass die Wahrnehmung der Dienstleistung stark variieren kann und es auch erfolgreiche und als angenehm empfundene Geschäftsbeziehungen gibt.

Analyse der Arbeitsweise für potenzielle Kunden

Für jemanden, der einen Immobilienverkauf plant oder auf der Suche nach einer Mietwohnung ist, ergibt sich aus diesen unterschiedlichen Erfahrungen ein komplexes Bild. Die negativen Berichte sind auffallend detailliert und konsistent in ihren Kernpunkten: Kommunikationsschwierigkeiten, ein als unhöflich empfundenes Auftreten und ein Prozessmanagement, das wenig Rücksicht auf die Bedürfnisse der Kunden nimmt.

  • Für Immobilienverkäufer und Vermieter: Die Schilderung, dass die Insertion einer Wohnung über fünf Wochen gedauert haben soll, ist ein alarmierendes Signal. Ein solch langsames Arbeitstempo kann zu erheblichen finanziellen Verlusten durch Leerstand führen. Die Berichte über die Durchführung von Besichtigungen legen nahe, dass eine klare Absprache über den Umgang mit der Immobilie unerlässlich ist, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden.
  • Für Immobilienkäufer und Mieter: Interessenten sollten sich auf eine möglicherweise sehr direkte und fordernde Vorgehensweise einstellen. Die Notwendigkeit, schnell auf Anfragen zu reagieren und umfassende Unterlagen in kürzester Zeit bereitzustellen, scheint ein zentraler Bestandteil des Prozesses zu sein. Es ist ratsam, alle vertraglichen Details, wie etwa eine Indexmiete, sofort anzusprechen und bei Unklarheiten auf eine schriftliche Bestätigung zu bestehen, auch wenn dies, wie ein Fall zeigt, zum Scheitern der Verhandlungen führen kann. Wer auf der Suche nach einer Immobilie ist, um ein Haus zu kaufen in München, sollte sich auf eine potenziell schwierige Kommunikation einstellen.

Fazit: Ein Immobilienmakler mit Ecken und Kanten

Eva Miller Immobilien in München-Ramersdorf-Perlach ist ein Maklerbüro, das starke Reaktionen hervorruft. Während eine einzelne positive Stimme von einer netten und empfehlenswerten Erfahrung berichtet, zeichnet die Mehrheit der detaillierten Bewertungen das Bild eines Unternehmens mit erheblichen Schwächen in den Bereichen Kommunikation, Kundenorientierung und Prozessmanagement. Die dokumentierten Vorfälle, von schlechter Erreichbarkeit über unprofessionelles Verhalten bei Besichtigungen bis hin zum abrupten Rückzug von Angeboten, sind für potenzielle Kunden wichtige Indikatoren. Wer die Dienste von Eva Miller in Anspruch nehmen möchte, sollte sich dieser gemischten Reputation bewusst sein. Eine proaktive, geduldige und sehr klare Kommunikation von eigener Seite sowie eine sorgfältige Prüfung aller Schritte und Dokumente im Prozess des Immobilienkaufs oder der Anmietung sind hier besonders angeraten.

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