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Immobilienmanagement Windhorst

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Schwendistraße 2, 79102 Freiburg im Breisgau, Deutschland
Immobilienbüro
5.2 (13 Bewertungen)

Bei der Suche nach einem passenden Immobilienmakler in Freiburg im Breisgau stoßen Interessenten auf Immobilienmanagement Windhorst, ein Unternehmen, das in der Schwendistraße 2 ansässig ist. Die öffentliche Wahrnehmung dieses Dienstleisters, geführt von Boris Windhorst, ist stark polarisiert, wie die Analyse von Kundenrezensionen zeigt. Während einige Kunden, insbesondere Immobilienverkäufer, von einer hochprofessionellen und zufriedenstellenden Abwicklung berichten, zeichnen andere, vor allem auf Käufer- und Mietinteressentenseite, ein problematisches Bild. Diese Diskrepanz erfordert eine detaillierte Betrachtung, um potenziellen Kunden eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu bieten.

Dienstleistungsspektrum von Immobilienmanagement Windhorst

Laut eigenen Angaben bietet das Unternehmen ein breites Spektrum an Dienstleistungen rund um die Immobilie. Der Fokus liegt nicht nur auf dem klassischen Immobilienverkauf und Immobilienkauf. Zusätzlich unterstützt die Firma Eigentümer bei An- und Umbauten sowie Renovierungsprojekten. Hierfür wird auf ein Netzwerk aus Handwerkern, Planern und Architekten zurückgegriffen, um Projekte von der Idee bis zur Fertigstellung zu begleiten. Dieses erweiterte Angebot hebt das Unternehmen von reinen Vermittlungsagenturen ab und positioniert es als umfassenden Dienstleister im Immobilienmanagement.

Die Perspektive der Verkäufer: Effizienz und Professionalität

Die positiven Bewertungen stammen fast ausschließlich von Kunden, die Immobilienmanagement Windhorst mit dem Verkauf ihrer Immobilie beauftragt haben. Diese heben wiederholt die professionelle, klare und schnelle Verkaufsabwicklung hervor. Ein Verkäufer berichtet von einer mehr als zufriedenstellenden Erfahrung und beschreibt die Vorgehensweise als besonders professionell und klar. Ein anderer Kunde, die Familie Hartlieb, die ihr Objekt bereits vor einigen Jahren verkaufte, war ebenfalls sehr zufrieden. Sie betonen, dass Herr Windhorst alle Objektdaten sorgfältig aufgenommen und während der gesamten Angebotsphase einen engen Kontakt gehalten habe. Dies ermöglichte es ihnen, gemeinsam den passenden Käufer zu finden und den Immobilienverkauf mit einem guten Gefühl abzuschließen. Bemerkenswert ist, dass diese Familie den Dienstleister später erneut für Handwerkerleistungen beauftragte und auch hier zufrieden war, was auf eine nachhaltig positive Geschäftsbeziehung hindeutet.

Auch eine neuere Fünf-Sterne-Bewertung von Steffen JumJum unterstreicht diesen Eindruck. Er fühlte sich bei der Beratung zu einem Haus und einer Eigentumswohnung in allen Fragen sehr gut aufgehoben und lobt die detaillierte Beantwortung seiner Fragen. Er würde das Fachwissen von Herrn Windhorst jederzeit wieder in Anspruch nehmen. Diese Erfahrungsberichte zeichnen das Bild eines Maklers, der aus Verkäufersicht zuverlässig, kompetent und im Interesse seiner Mandanten handelt, wenn es darum geht, ein Haus zu verkaufen oder eine Wohnung zu verkaufen.

Die Perspektive der Käufer und Mieter: Schwere Vorwürfe und Enttäuschungen

Im scharfen Kontrast dazu stehen die negativen Erfahrungen, die vor allem von potenziellen Käufern und Mietern geschildert werden. Hierbei handelt es sich nicht um geringfügige Unstimmigkeiten, sondern um schwerwiegende Vorwürfe, die potenzielle Kunden alarmieren sollten.

Ein geplatzter Immobilienkauf mit finanziellen Folgen

Der gravierendste Fall wird von einem Nutzer namens "A B" geschildert, der seine Erfahrung beim geplanten Kauf seiner ersten Immobilie als katastrophal beschreibt. Seiner Darstellung nach wurde nach einer Anzahlung und dem Abschluss eines Vorvertrags – der laut Makler der gegenseitigen Absicherung dienen sollte – die Immobilie hinter seinem Rücken weiteren Interessenten zu einem höheren Preis angeboten. Obwohl die Finanzierungszusage der Bank vorlag, habe Herr Windhorst kurzfristig und nach Ablauf der Widerrufsfrist für den Kredit den Kauf abgesagt mit der Begründung, die Immobilie sei anderweitig verkauft worden. Der Kaufinteressent blieb auf einer vierstelligen Nichtabnahmegebühr der Bank sitzen, da eine Kommunikation mit dem Makler zur Schadensbegrenzung nicht mehr möglich gewesen sei. Der Rezensent wirft Herrn Windhorst vor, eine rechtliche Lücke bewusst ausgenutzt und sein Vertrauen missbraucht zu haben, und bezeichnet ihn als "schwarzes Schaf" der Branche. Solch ein Vorwurf wiegt schwer und deutet auf erhebliche Risiken beim Immobilienkauf hin.

Eine widersprüchliche Darstellung des Geschehens

Besonders brisant wird dieser Fall durch eine andere Rezension von "A. S.", einem der zufriedenen Verkäufer. Diese Person nimmt direkt Bezug auf die Bewertung von "A B" und widerspricht dessen Darstellung vehement. Laut "A. S." war es der Käufer "A B", der einen bereits vereinbarten Notartermin einen Tag vorher absagte, weil seine Finanzierung entgegen seiner vorherigen Zusage doch nicht gesichert war. Aus dieser Perspektive handelte der Makler im Interesse des Verkäufers, indem er den Verkaufsprozess nach dem Scheitern des Käufers schnell und seriös neu regelte. Diese direkte Konfrontation zweier gegensätzlicher Darstellungen desselben Sachverhalts macht es für Außenstehende unmöglich, den wahren Hergang objektiv zu beurteilen. Es steht Aussage gegen Aussage, was die Unsicherheit für zukünftige Kunden erhöht.

Probleme bei der Wohnungssuche

Eine weitere negative Bewertung, die bereits einige Jahre zurückliegt, stammt von einer Mietinteressentin. Jasmin Müller berichtet von einer als unprofessionell empfundenen Behandlung. Sie sei im achten Monat schwanger und mit einem Kleinkind vier Minuten zu spät zu einem Besichtigungstermin erschienen. Nach der Besichtigung habe Herr Windhorst ihr geraten, sich die Zeit für die Mieterselbstauskunft zu sparen, da ihr Zuspätkommen ein Mangel an "Wertschätzung, Respekt und Achtsamkeit" sei. Die Rezensentin hatte zudem den Eindruck, dass ihre Kinder ein Ausschlusskriterium waren, obwohl sie dies telefonisch vorab geklärt zu haben glaubte. Diese Erfahrung deutet auf eine subjektive und wenig kundenorientierte Vorgehensweise bei der Wohnungssuche hin.

Fazit: Ein Bild mit zwei Gesichtern

Immobilienmanagement Windhorst in Freiburg ist ein Unternehmen, das extrem unterschiedliche Reaktionen hervorruft. Die Gesamtnote von 2,6 Sternen bei 7 Bewertungen spiegelt diese starke Polarisierung wider. Es handelt sich nicht um einen durchschnittlichen Dienstleister, sondern um einen, der entweder als exzellent oder als inakzeptabel wahrgenommen wird.

  • Für Verkäufer: Die vorliegenden Erfahrungen deuten darauf hin, dass Verkäufer mit der professionellen Abwicklung, der Kommunikation und dem erzielten Ergebnis sehr zufrieden sein können. Die Expertise bei der Immobilienbewertung und der zielgerichteten Vermarktung scheint eine Stärke des Unternehmens zu sein.
  • Für Käufer und Mieter: Auf dieser Seite ist höchste Vorsicht geboten. Die geschilderten negativen Erfahrungen, insbesondere der Fall des geplatzten Kaufs, deuten auf erhebliche Risiken hin. Potenzielle Käufer sollten darauf achten, alle Vereinbarungen, insbesondere Vorverträge und Zahlungen vor dem finalen Kaufvertrag, rechtlich prüfen zu lassen und für eine lückenlose schriftliche Kommunikation zu sorgen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Zusammenarbeit mit Immobilienmanagement Windhorst für Verkäufer eine positive Erfahrung sein kann. Kauf- und Mietinteressenten sollten sich jedoch der geschilderten Probleme bewusst sein und ihre Geschäftsbeziehung mit besonderer Sorgfalt und rechtlicher Absicherung gestalten, um finanzielle Verluste und persönliche Enttäuschungen zu vermeiden.

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