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animare Immobilien GmbH

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Toni-Schmid-Straße 10b, 81825 München, Deutschland
Immobilienbüro
5.8 (16 Bewertungen)

Die animare Immobilien GmbH, ansässig in der Toni-Schmid-Straße im Münchner Stadtteil Trudering-Riem, ist ein Unternehmen, das sich auf dem lokalen Immobilienmarkt in zwei wesentlichen Geschäftsbereichen betätigt: der klassischen Vermittlung von Immobilien und der Hausverwaltung. Eine Analyse der öffentlich zugänglichen Kundenmeinungen und Unternehmensdaten zeichnet jedoch ein äußerst gespaltenes Bild, das für potenzielle Kunden eine genaue Betrachtung der unterschiedlichen Dienstleistungen erfordert.

Ein Unternehmen mit zwei Gesichtern: Immobilienvermittlung vs. WEG-Verwaltung

Das Dienstleistungsportfolio der animare Immobilien GmbH umfasst sowohl Maklertätigkeiten wie den Immobilienkauf und -verkauf als auch die umfassende WEG-Verwaltung (Wohnungseigentümergemeinschaft-Verwaltung) und Mietverwaltung. Diese breite Aufstellung ist in der Branche nicht unüblich, doch die Kundenerfahrungen scheinen sich je nach in Anspruch genommener Leistung fundamental zu unterscheiden. Insbesondere der Vergleich zwischen älteren und neueren Bewertungen lässt auf eine signifikante Veränderung in der Servicequalität schließen, vor allem im Bereich der Hausverwaltung.

Positive Erfahrungen in der Immobilienvermittlung

Blickt man auf die weiter zurückliegenden Bewertungen, findet man durchaus zufriedene Kunden, die insbesondere die Maklertätigkeit des Unternehmens loben. Eine Kundin beschreibt beispielsweise den Kauf ihres Wunschobjekts als eine positive Erfahrung. Sie hebt Herrn Udo Siedau, den Geschäftsführer des Unternehmens, als einen kompetenten und hilfsbereiten Immobilienmakler hervor. Positiv vermerkt wurden hierbei die gute Betreuung und eine transparente Kommunikation, die den Käufern das Gefühl vermittelte, gut aufgehoben zu sein. Anfragen seien zeitnah und präzise beantwortet worden, was auf einen professionellen Rundumservice beim Immobilienkauf hindeutet. Solche Berichte suggerieren, dass das Unternehmen in der Vergangenheit in der Lage war, komplexe Transaktionen zur Zufriedenheit seiner Kunden abzuwickeln.

Auch im Bereich der Hausverwaltung gab es vor einigen Jahren positive Rückmeldungen. Kunden beschrieben den Service als gut und die Beratung als zufriedenstellend. Die Erreichbarkeit bei Problemen wurde ebenfalls gelobt, und die Zusammenarbeit wurde als wunderbar empfunden. Diese älteren Meinungen stehen jedoch in starkem Kontrast zu den detaillierten und schwerwiegenden Kritiken der jüngeren Vergangenheit.

Schwerwiegende Kritik an der Hausverwaltung

Die jüngsten Kundenrezensionen, die sich fast ausschließlich auf die Tätigkeit als Hausverwaltung beziehen, zeichnen ein alarmierendes Bild. Die Gesamtbewertung des Unternehmens auf gängigen Portalen ist mit unter 3 von 5 Sternen entsprechend niedrig und spiegelt die Unzufriedenheit vieler Eigentümer wider. Die geäußerten Kritikpunkte sind vielfältig und betreffen Kernbereiche der Verwaltertätigkeit.

Kommunikationsprobleme und mangelnde Erreichbarkeit

Ein wiederkehrender Kritikpunkt ist die mangelhafte Kommunikation. Eine Kundin berichtet, dass eine Mitarbeiterin der Verwaltung es nicht schaffe, innerhalb von 24 Stunden zurückzurufen. Zudem wird der Vorwurf laut, die Mitarbeiterin sei nicht ausreichend über ihre Sorgfaltspflichten informiert. Diese Erfahrung wird von anderen Kunden auf weiteren Portalen bestätigt, die angeben, dass die angegebene Telefonnummer lediglich zu einem Auftragsdienst führe und ein direkter Kontakt zur Verwaltung kaum möglich sei. Eine solche Unerreichbarkeit ist für Eigentümer, die auf schnelle Lösungen bei Problemen wie Wasserschäden oder technischen Defekten angewiesen sind, ein erhebliches Problem.

Vorwürfe bezüglich der Finanzverwaltung und Intransparenz

Besonders gravierend sind die Vorwürfe eines Eigentümers, der die animare Immobilien GmbH als "betrügerische Immobilienverwaltung" bezeichnet. Seine detaillierte Schilderung umfasst mehrere kritische Punkte:

  • Preispolitik: Es wird der Vorwurf einer unseriösen Preisstrategie erhoben. Demnach habe sich das Unternehmen zunächst mit einem Angebot weit unter dem Marktpreis den Auftrag gesichert, nur um das Verwaltergeld bereits nach der ersten Eigentümerversammlung um über 20 % zu erhöhen. Diesem Schritt seien weitere jährliche Erhöhungen gefolgt.
  • Instandhaltungsmanagement: Der Kunde berichtet von extrem hohen Reparaturkosten für einen Aufzug in einem kleinen Mehrfamilienhaus (über 10.000 Euro in einem Jahr). Der Vorwurf lautet, dass animare fehlerhafte Reparaturen durch eine externe Firma nie beanstandet, sondern die Rechnungen ohne Rücksprache mit den Eigentümern bezahlt habe. Dies habe zu einer Kostenexplosion bei der Instandhaltungsrücklage geführt.
  • Fehlende Transparenz: Ein zentraler Punkt der Kritik ist die angebliche Nichterfüllung der Pflicht, den Kontostand der Gemeinschaft wahrheitsgemäß darzulegen. Es wird von "Lügen und Halbwahrheiten" seitens der Geschäftsführung gesprochen, die den Eindruck der Veruntreuung von Geldern erweckt und zur Spaltung der Eigentümergemeinschaft bis hin zu gerichtlichen Auseinandersetzungen geführt haben sollen.

Diese Vorwürfe werden durch weitere Bewertungen auf anderen Plattformen gestützt, in denen von "nicht nachvollziehbaren und völlig überhöhten Kostenbeträgen in den Jahresabrechnungen ohne Nachweise" und "reiner Abzocke" die Rede ist. Ein anderer Kunde spricht sogar von Diebstahl durch unberechtigt in Rechnung gestellte SEPA-Gebühren und doppelte Abbuchungen.

Vernachlässigung von Pflichten und Instandsetzungsmaßnahmen

Ein weiterer schwerwiegender Vorwurf betrifft die Vernachlässigung der Instandhaltungspflichten. Ein Eigentümer schildert, dass die Behebung eines Feuchtigkeitsschadens in seiner Wohnung, der auf eine undichte Außenfassade zurückzuführen war, von der Verwaltung aktiv behindert worden sei. Es habe fast fünf Jahre gedauert, bis der Schaden behoben wurde. In dieser Zeit seien wiederholt Trocknungsmaßnahmen auf Kosten der Eigentümergemeinschaft notwendig gewesen. Dies deutet auf eine massive Verletzung der Verwalterpflichten hin, deren Aufgabe es ist, das Gemeinschaftseigentum zu erhalten und Schäden zu verhindern bzw. umgehend zu beheben.

Fazit für potenzielle Kunden

Für Interessenten, die eine Immobilie in München suchen, könnte die animare Immobilien GmbH als Immobilienmakler basierend auf älteren Erfahrungen eine Option sein. Die beschriebene Kompetenz in der Verkaufsabwicklung ist ein Pluspunkt. Dennoch sollten sich potenzielle Käufer bewusst sein, dass die relevanten positiven Bewertungen bereits mehrere Jahre alt sind und die jüngsten Entwicklungen im Unternehmen ein anderes Licht auf die Gesamtqualität werfen könnten.

Für Wohnungseigentümergemeinschaften, die eine neue WEG-Verwaltung suchen, ist hingegen höchste Vorsicht geboten. Die Fülle und die Schwere der jüngsten negativen Bewertungen sind ein deutliches Warnsignal. Die wiederholt genannten Probleme in den Bereichen Kommunikation, finanzielle Transparenz, Kostenkontrolle und Instandhaltungsmanagement sind zentrale Aspekte einer funktionierenden Verwaltung. Die Vorwürfe, die von überhöhten Gebühren über die Duldung mangelhafter Reparaturen bis hin zur aktiven Verzögerung notwendiger Sanierungen reichen, dürfen nicht ignoriert werden. Es empfiehlt sich dringend, vor einer Beauftragung aktuelle Referenzen einzuholen, den Wirtschaftsplan und vergangene Abrechnungen genau zu prüfen und im Verwaltervertrag klare Regelungen zu Erreichbarkeit, Kompetenzen und Kontrollmechanismen festzulegen.

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