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Berler & Lehmann Grundbesitzverwaltungsgesell- schaft mbH

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Gewerbestraße 8, 16540 Hohen Neuendorf, Deutschland
Immobilienbüro
3.2 (14 Bewertungen)

Die Berler & Lehmann Grundbesitzverwaltungsgesellschaft mbH mit Sitz in der Gewerbestraße 8 in Hohen Neuendorf ist ein Unternehmen, das im Sektor der Immobilien tätig ist. Offiziell als Gesellschaft mit beschränkter Haftung im Handelsregister des Amtsgerichts Neuruppin eingetragen, konzentriert sich die Firma hauptsächlich auf die Verwaltung von Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen. Die öffentliche Wahrnehmung des Unternehmens, insbesondere durch die Augen ehemaliger und potenzieller Mieter, zeichnet jedoch ein sehr spezifisches und problematisches Bild, das für jeden, der eine Wohnungssuche in den von ihnen verwalteten Objekten in Betracht zieht, von entscheidender Bedeutung ist.

Einblicke in die Geschäftspraktiken: Eine Analyse der Kundenkritik

Bei der Betrachtung der verfügbaren Kundenrezensionen fällt auf, dass ein durchweg negatives Meinungsbild vorherrscht. Die gesammelten Erfahrungen deuten auf wiederkehrende Muster in den Bereichen Kommunikation, Vertragsabwicklung und Objektmanagement hin. Ein zentraler und besonders schwerwiegender Vorwurf betrifft die Zuverlässigkeit im Vermietungsprozess. Mehrere Interessenten berichten von einer schockierenden Erfahrung: Nach einer erfolgreichen Wohnungsbesichtigung und der mündlichen Zusage wurde ihnen ein Mietvertrag zur Unterzeichnung zugesandt. Im Glauben, eine neue Wohnung gefunden zu haben, gaben sie diesen unterschrieben zurück, nur um wenige Tage später eine lapidare E-Mail mit einer Absage zu erhalten. Dieses Vorgehen wird von den Betroffenen nicht nur als unprofessionell und unzuverlässig, sondern auch als respektlos und "lächerlich" beschrieben. Für einen Wohnungssuchenden, der möglicherweise bereits seine alte Wohnung gekündigt hat, kann eine solche kurzfristige Absage existenzielle Konsequenzen haben und stellt einen erheblichen Vertrauensbruch dar.

Mangelnde Professionalität und Vorbereitung

Die Kritik an der Professionalität setzt sich auch bei den Wohnungsbesichtigungen fort. Einem Erfahrungsbericht zufolge stimmte der zur Verfügung gestellte Grundriss nicht mit der tatsächlichen Wohnung überein. Als die zuständige Mitarbeiterin, Frau S. Lehmann, darauf angesprochen wurde, soll sie mit Unwissenheit reagiert und zugegeben haben, selbst zum ersten Mal in dem Objekt zu sein. Eine solche mangelnde Vorbereitung wirft ernsthafte Fragen über die Sorgfalt und das Engagement der Hausverwaltung auf. Für einen potenziellen Mieter sind korrekte Angaben zur Wohnfläche und zum Schnitt der Wohnung essenziell für die Planung und Entscheidung. Wenn die Basisinformationen bereits fehlerhaft sind, untergräbt dies das Vertrauen in alle weiteren Angaben des Anbieters, insbesondere in Bezug auf den Mietpreis, der oft direkt von der Quadratmeterzahl abhängt.

Diese Problematik wird durch eine weitere Schilderung untermauert, in der ein Interessent in Osnabrück die Zimmergrößen mit einem Maßband nachgemessen hat. Dabei stellte er fest, dass die tatsächliche Fläche deutlich kleiner war als in der Annonce angegeben, die Miete jedoch auf Basis der falschen, größeren Fläche berechnet wurde. Solche Diskrepanzen können rechtliche Relevanz haben und fallen in den Bereich des Mietrecht, das klare Regelungen für die Berechnung der Wohnfläche vorsieht.

Die Rolle der Hausverwaltung: Instandhaltung und Service

Sobald ein Mietverhältnis zustande kommt, ist die Qualität der laufenden Betreuung durch die Hausverwaltung entscheidend. Auch hier zeichnen die Berichte ein negatives Bild. Die Kritikpunkte umfassen verschiedene Aspekte des Gebäudemanagements:

  • Mangelhafte Instandhaltung: Ein Mieter berichtet von erheblichem Wassereintritt durch den Balkon nach starkem Regen. Die Reaktion der Verwaltung sei ein abwiegelndes "passiert mal" gewesen. Auf einen Fachhandwerker zur Behebung des Schadens am Fenster wartete der Mieter bis zu seinem Auszug vergeblich. Ebenso wird von Zugluft durch die Mauern berichtet, was auf bauliche Mängel oder unzureichende Isolierung hindeutet. Solche Mängel beeinträchtigen nicht nur die Wohnqualität, sondern können auch zu höheren Heizkosten und gesundheitlichen Problemen führen. Eine professionelle Hausverwaltung ist zur Instandhaltung und Mängelbeseitigung verpflichtet.
  • Zweifelhafte Hausmeisterdienste: Die Rolle des Hausmeisters wird ebenfalls kritisch gesehen. Obwohl für seine Dienste über die Nebenkosten bezahlt wird, sei unklar, welche Leistungen erbracht werden. Wichtige Aufgaben wie der Winterdienst (Schneeschieben) wurden anscheinend nicht durchgeführt. Zudem wird die schriftliche Kommunikation des Hausmeisters als von Grammatikfehlern durchzogen beschrieben, was den unprofessionellen Gesamteindruck verstärkt.
  • Administrative Versäumnisse: Ein besonders gravierender Punkt ist die verspätete Erstellung der Nebenkostenabrechnung. Ein ehemaliger Mieter musste eineinhalb Jahre nach seinem Auszug mehrfach nachfragen, um die Abrechnung zu erhalten. Gesetzliche Fristen werden hier anscheinend missachtet, was für Mieter zu langanhaltender Unsicherheit über mögliche Nachzahlungen oder Guthaben führt.

Ein Familienunternehmen mit überregionaler Tätigkeit

Die Berichte deuten darauf hin, dass es sich bei der Berler & Lehmann Grundbesitzverwaltungsgesellschaft mbH um ein "laienhaftes Familiengebilde" handelt. Diese Einschätzung wird durch Handelsregistereinträge gestützt, die Namen wie Marc Aurel Lehmann und Antje Lehmann in Geschäftsführerpositionen ausweisen. Die Geschäftstätigkeit beschränkt sich dabei nicht nur auf den Standort Hohen Neuendorf. Mehrere Kritiken beziehen sich explizit auf ein von den Lehmanns verwaltetes Gebäude für Auszubildende und Studenten am Rosenplatz in Osnabrück. Dies zeigt, dass das Unternehmen überregional agiert und die geschilderten Probleme kein lokales Phänomen sind.

Gerade im Kontext von Wohnraum für junge Menschen in der Ausbildung wird das Geschäftsgebaren als besonders fragwürdig empfunden. Ein Rezensent wirft dem Unternehmen vor, Mieter "nach Strich und Faden über den Tisch zu ziehen" und jede rechtliche Möglichkeit auszunutzen, um Geld aus den Taschen der Mieter zu ziehen. Es wird die Vermutung geäußert, dass das Unternehmen bewusst versucht, schlechte Bewertungen zu vermeiden, indem es schwer auffindbar ist. Der dringende Appell an Studenten in Osnabrück lautet, diese Wohnungen selbst als letzte Option zu meiden, um sich Ärger und finanzielle Verluste zu ersparen. Dies ist ein starkes Warnsignal für jeden, der überlegt, eine Immobilie als Kapitalanlage Immobilien zu erwerben und die Verwaltung in die Hände dieses Unternehmens zu legen, da ein schlechter Ruf der Verwaltung langfristig zu Leerstand und Wertminderung führen kann.

Fazit für potenzielle Kunden und Interessenten

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die öffentlich zugänglichen Informationen und Kundenbewertungen ein konsistentes und überwiegend negatives Bild der Berler & Lehmann Grundbesitzverwaltungsgesellschaft mbH zeichnen. Positive Erfahrungsberichte sind in der Recherche nicht auffindbar. Die schwerwiegendsten Kritikpunkte betreffen die Unzuverlässigkeit bei Vertragsabschlüssen, die mangelnde Professionalität und Vorbereitung bei Besichtigungen, fehlerhafte Angaben zu den Mietobjekten sowie erhebliche Defizite in der laufenden Hausverwaltung und der administrativen Abwicklung.

Für Personen, die auf der Suche nach einer Mietwohnung sind oder einen Immobilienmakler bzw. eine Verwaltung für ihre Immobilie suchen, ist höchste Vorsicht geboten. Es wird dringend empfohlen, alle Angaben des Unternehmens kritisch zu hinterfragen und unabhängig zu überprüfen. Dies beinhaltet das Nachmessen der Wohnfläche, die genaue Prüfung des Mietvertrag auf alle Klauseln und die schriftliche Zusicherung aller mündlichen Absprachen. Angesichts der Berichte über Mängel an den Gebäuden sollte bei einer Wohnungsbesichtigung ein besonderes Augenmerk auf den baulichen Zustand, die Fenster und die Isolierung gelegt werden. Die Erfahrungen anderer zeigen, dass man sich auf eine potenziell schwierige Kommunikation und eine langsame Reaktion bei Problemen einstellen sollte.

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