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FRANKENWOHNBAU GRUNDSTÜCKS- UND VERWALTUNGS- GmbH

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Fronmüllerstraße 185, 90763 Fürth, Deutschland
Immobilienbüro
6 (29 Bewertungen)

Die FRANKENWOHNBAU GRUNDSTÜCKS- UND VERWALTUNGS- GmbH ist ein langjährig am Immobilienmarkt in Fürth etabliertes Unternehmen, das sich laut eigener Aussage seit über 70 Jahren der Vermietung von Wohnraum widmet. Mit Sitz in der Fronmüllerstraße 185 konzentriert sich das Geschäft auf die Verwaltung und Vermietung von eigenen Objekten, die sich hauptsächlich im Fürther Westen, in der Südstadt und in der Nähe des Klinikums befinden. Das Unternehmen präsentiert sich als traditionsreiches Familienunternehmen, das "Wohnungen zum Wohlfühlen" anbietet und auf ein kompetentes Team setzt. Diese Selbstdarstellung wird durch vereinzelte positive Rückmeldungen gestützt, die von schönen Wohnungen und einer engagierten Hausverwaltung sprechen, die sich um die Anliegen der Mieter kümmere.

Ein Unternehmen mit zwei Gesichtern

Trotz des positiven Selbstbildes und der langen Firmengeschichte, die bis ins Jahr 1951 zurückreicht, zeichnen die öffentlichen Bewertungen ein deutlich differenzierteres und überwiegend kritisches Bild des Unternehmens. Ein wiederkehrendes Thema in den Erfahrungsberichten ist die Kommunikation und die Erreichbarkeit. Die offiziellen Geschäftszeiten sind auf Montag bis Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr beschränkt, was für berufstätige Mieter oder Interessenten eine Herausforderung darstellen kann. Diese eingeschränkte Verfügbarkeit steht im Kontrast zu der von einem zufriedenen Kunden gelobten "guten Erreichbarkeit".

Erfahrungen von Mietern: Mängel in Transparenz und Service

Die schwerwiegendsten Kritikpunkte betreffen direkt die Kernkompetenz des Unternehmens: die Immobilienverwaltung. Mehrere ehemalige Mieter berichten von erheblichen Problemen, insbesondere bei der Beendigung von Mietverhältnissen. Ein besonders drastischer Fall schildert den Vorwurf der "Abzocke" bei einer älteren Mieterin, die nach über 50 Jahren aus ihrer Wohnung auszog. Angeblich wurde kein Übergabeprotokoll ausgehändigt, und nachdem zunächst alles in Ordnung schien, folgte eine Rechnung über 700 Euro für eine als unnötig empfundene Neulackierung von Türen. Solche Vorkommnisse werfen ernste Fragen bezüglich der transparenten Abwicklung von Mietkaution und der Fairness bei der Wohnungsübergabe auf. Potenzielle Mieter sollten daher darauf bestehen, den Zustand einer Mietwohnung bei Ein- und Auszug detailliert und mit Fotos zu dokumentieren.

Ein weiterer Kritikpunkt bezieht sich auf das Verhalten von Mitarbeitern. Es gibt Berichte über einen als unfreundlich empfundenen Umgangston, bei dem Mieter verbal unter Druck gesetzt worden sein sollen. Eine Bewertung erwähnt explizit, dass eine Mitarbeiterin wichtige Aufgaben wie die Wohnungsübergabe an einen als "unfähig" bezeichneten Hausmeister delegiert habe. Diese Schilderungen stehen im direkten Widerspruch zum Anspruch, sich fürsorglich um die Mieter zu kümmern.

Herausforderungen im Bereich Gewerbeimmobilien

Auch im Sektor der Gewerbeimmobilien scheint es an professionalisierten Prozessen zu mangeln. Ein Unternehmer, der an einer Anmietung interessiert war, berichtet von einer unpassenden Vorgehensweise. Statt eines adäquaten Prozesses für Geschäftskunden wurde ihm ein Fragebogen für Privatmieter vorgelegt, der irrelevante Fragen zu Kindern und Haustieren enthielt. Dieses Vorgehen wird als unprofessionell kritisiert und deutet darauf hin, dass die FRANKENWOHNBAU möglicherweise nicht optimal auf die Bedürfnisse von Geschäftskunden eingestellt ist. Die Abwicklung erfolgte hierbei offenbar über die FGH Immo, bei der es sich um eine Schwesterfirma handelt, die aus der Frankenwohnbau ausgegliedert wurde und Fremdimmobilien verwaltet.

Unternehmensstruktur und jüngste Veränderungen

Die Unternehmensgeschichte ist von Stabilität geprägt, doch jüngste Entwicklungen sorgen bei Mietern für Unsicherheit. Gegründet 1951 von Hans Röllinger, wurde das Unternehmen lange von seiner Tochter, Steffi Jordan, geführt. Eine kritische Stimme im Netz äußert die Sorge, dass das Unternehmen nach einer Übergabe innerhalb der Familie schnell "verhökert" wurde, und fürchtet nun Entmietungen oder starke Mieterhöhungen. Laut der Unternehmenswebsite gab es tatsächlich im Oktober 2024 einen Wechsel in der Geschäftsführung, bei dem Anja Keller und Ludwig Andreas Griesmann die Leitung übernahmen, nachdem sich Frau Jordan in den Ruhestand verabschiedet hatte. Diese Veränderung könnte die von Mietern wahrgenommene Unsicherheit erklären.

Fazit für potenzielle Kunden

Die FRANKENWOHNBAU GRUNDSTÜCKS- UND VERWALTUNGS- GmbH präsentiert sich als etablierter Akteur auf dem Fürther Immobilienmarkt mit einem Portfolio an eigenen Wohnungen. Während das Unternehmen auf eine lange Geschichte zurückblickt und vereinzelt positives Feedback erhält, überwiegen in den jüngeren öffentlichen Bewertungen die kritischen Stimmen. Probleme in der Kommunikation, mangelnde Transparenz bei der Kautionsabrechnung und unprofessionelle Abläufe sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich sind signifikante Warnsignale.

Interessenten, die eine Immobilie als Kapitalanlage suchen oder eine Wohnung mieten möchten, sollten eine Zusammenarbeit mit der FRANKENWOHNBAU mit Bedacht angehen. Es ist ratsam:

  • Auf eine lückenlose schriftliche Kommunikation zu bestehen.
  • Detaillierte Übergabeprotokolle bei Ein- und Auszug zu verlangen und den Zustand der Immobilie selbst zu dokumentieren.
  • Die Vertragsbedingungen genau zu prüfen, insbesondere Regelungen zur Mietkaution und Schönheitsreparaturen.
  • Sich über die aktuellen Ansprechpartner und deren Verantwortlichkeiten im Klaren zu sein.

Letztlich zeigt sich ein gemischtes Bild, bei dem das positive Markenimage durch eine Reihe schwerwiegender Kundenbeschwerden erheblich beeinträchtigt wird.

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