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ImKonzept Hausverwaltung

ImKonzept Hausverwaltung

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Flößerweg 2, 35418 Buseck, Deutschland
Immobilienbüro
3 (14 Bewertungen)

Die ImKonzept Hausverwaltung, mit Sitz im Flößerweg 2 in Buseck und unter der Geschäftsführung von Martin Rauscher, präsentiert sich nach außen als moderner und engagierter Dienstleister im Bereich der Immobilienverwaltung. Das Unternehmen verspricht auf seiner Webseite, kompetent, engagiert und wirtschaftlich zu handeln, um den Wert von Immobilien zu erhalten und zu steigern. Zu den angebotenen Kernleistungen zählen die WEG-Verwaltung für Wohnungseigentümergemeinschaften und die klassische Mietverwaltung. Mit einem digitalen Kundenportal, dem Versprechen einer 24/7-Erreichbarkeit und einer transparenten Arbeitsweise wirbt das Unternehmen um das Vertrauen potenzieller Kunden in einem breiten geografischen Radius, der von Gießen über Marburg bis nach Frankfurt reicht. Diese Selbstdarstellung steht jedoch in starkem Kontrast zu den Erfahrungen, die zahlreiche Kunden und Geschäftspartner schildern.

Das Versprechen: Digitalisierung und ständige Erreichbarkeit

Auf dem Papier bietet ImKonzept ein attraktives Paket für jeden Immobilieneigentümer. Das Firmenmotto „Engagiert. Kompetent. Wirtschaftlich.“ suggeriert eine proaktive und professionelle Betreuung. Besonders hervorgehoben wird der Einsatz moderner Technologien wie eines Ticketsystems, das für maximale Transparenz und Verlässlichkeit sorgen soll. Eigentümern wird versprochen, dass sie über ein Serviceportal jederzeit Zugriff auf alle relevanten Objektdokumente haben und somit stets umfassend informiert sind. Zudem wird eine ständige Erreichbarkeit garantiert – ein entscheidender Faktor bei Notfällen oder dringenden Anliegen. Laut Eigenaussage werden auch kleine Eigentümergemeinschaften betreut, was das Angebot für eine breite Zielgruppe öffnet. Die anfängliche Kontaktaufnahme wird von mehreren Kunden als sehr positiv und reaktionsschnell beschrieben; Herr Rauscher selbst zeige sich bis zur Vertragsunterzeichnung als äußerst bemüht und flexibel.

Die Realität laut Kunden: Ein Muster aus Nichterreichbarkeit und Vernachlässigung

Trotz des professionellen Auftritts zeichnen die verfügbaren Kundenrezensionen ein fundamental anderes Bild. Ein zentraler und wiederkehrender Kritikpunkt ist die praktisch nicht vorhandene Erreichbarkeit der Verwaltung nach Vertragsabschluss. Dieses Problem wird von einer Vielzahl von Kunden, darunter private Eigentümer und sogar andere Immobilienmakler, übereinstimmend als katastrophal beschrieben. Das Versprechen der 24/7-Erreichbarkeit verkehrt sich demnach ins Gegenteil. Anrufe und E-Mails bleiben unbeantwortet, was insbesondere bei dringenden Problemen wie Schäden am Gemeinschaftseigentum zu erheblichem Frust und potenziellen Kosten für die Eigentümer führt.

Mangelnde Problembehandlung und fragwürdige Prozesse

Die Kritik geht weit über die reine Kommunikation hinaus. Kunden berichten, dass gemeldete Probleme und notwendige Reparaturen systematisch ignoriert werden. Ein besonders bezeichnendes Beispiel ist die Handhabung von Support-Tickets: Es wird geschildert, dass Tickets im System als geschlossen markiert werden, obwohl die zugrunde liegenden Mängel nicht behoben wurden. In einigen Fällen sei lediglich ein „Handwerkerauftrag klein“ erstellt worden, ohne dass tatsächlich eine Instandhaltung oder Reparatur erfolgte. Aus Sicht der Verwaltung schien das Problem damit administrativ gelöst, während es in der Realität fortbestand. Dieses Vorgehen lässt auf eine mangelhafte Organisation oder bewusste Vernachlässigung der Kernaufgaben einer Hausverwaltung schließen.

Fehlende Durchführung zentraler Verwaltungsaufgaben

Zu den fundamentalen Pflichten einer Immobilienverwaltung gehört die ordnungsgemäße Organisation und Durchführung der jährlichen Eigentümerversammlung. Auch hier wird von Kunden schwere Kritik geäußert. Es wird berichtet, dass ImKonzept dieser Verpflichtung nicht nachkomme, was für eine Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) rechtliche und finanzielle Konsequenzen haben kann, da wichtige Beschlüsse zum Wirtschaftsplan, zur Nebenkostenabrechnung und zu Sanierungsmaßnahmen nicht gefasst werden können. Ebenso wird die finanzielle Transparenz bemängelt. Die Anfrage eines Eigentümers nach dem aktuellen Stand der Instandhaltungsrücklage sei mit der Aufforderung beantwortet worden, man solle sich dies aus den alten Abrechnungen selbst zusammenrechnen. Eine solche Antwort untergräbt das Vertrauensverhältnis und wirft ernste Fragen bezüglich der finanziellen Verwaltung der anvertrauten Gelder auf, die für jedes Immobilieninvestment von entscheidender Bedeutung sind.

Schwerwiegende Vorwürfe von Geschäftspartnern und juristische Konsequenzen

Die Unzufriedenheit beschränkt sich nicht nur auf Eigentümer. Ein anderer Immobilienmakler schildert einen Fall, in dem die ImKonzept Hausverwaltung über Wochen nicht in der Lage war, die für einen Wohnungsverkauf notwendige Verwalterzustimmung zu erteilen. Solche Verzögerungen können für Verkäufer und Käufer erhebliche finanzielle Schäden bedeuten und Transaktionen platzen lassen. In diesem Fall wurde berichtet, dass rechtliche Schritte eingeleitet und Schadensersatzansprüche gegen die Verwaltung geltend gemacht werden sollen. Zudem seien der zuständige Verwalterverband und die Eigentümergemeinschaft über die Geschäftspraktiken informiert worden, und eine Beschwerde beim Amtsgericht stehe im Raum.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Außendarstellung des Unternehmens. So wurde offenbar mit einer Zweigniederlassung in Frankfurt geworben, die sich bei genauerer Prüfung als reine Briefkastenadresse herausstellte. Solche Praktiken können als irreführend empfunden werden und tragen weiter zur Erosion des Vertrauens bei.

Fazit: Eine Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Die ImKonzept Hausverwaltung steht vor einem massiven Glaubwürdigkeitsproblem. Auf der einen Seite steht ein professioneller Web-Auftritt, der Modernität, Transparenz und Zuverlässigkeit verspricht. Auf der anderen Seite steht eine überwältigende Anzahl an detaillierten und konsistenten Kundenberichten, die ein Bild von systematischer Unerreichbarkeit, grober Pflichtvernachlässigung und unprofessionellem Verhalten zeichnen. Die anfängliche Zuvorkommenheit scheint, den Berichten zufolge, nach Vertragsunterzeichnung abrupt zu enden.

Für potenzielle Kunden, seien es Wohnungseigentümergemeinschaften oder Vermieter auf der Suche nach einer verlässlichen Mietverwaltung, ist höchste Vorsicht geboten. Die geschilderten Mängel betreffen zentrale Säulen einer funktionierenden Immobilienverwaltung: Kommunikation, die Organisation der Eigentümerversammlung, die finanzielle Transparenz bei der Nebenkostenabrechnung und die grundlegende Instandhaltung der Immobilie. Wer eine Kapitalanlage in Immobilien besitzt, ist auf eine funktionierende Verwaltung angewiesen. Die vorliegenden Informationen deuten darauf hin, dass die Beauftragung von ImKonzept mit erheblichen Risiken verbunden sein könnte, bei denen Eigentümer am Ende mehr Arbeit und Ärger haben, als wenn sie ihre Immobilie selbst verwalten würden. Eine gründliche Prüfung und das Einholen von Referenzen sind daher unerlässlich, bevor man sich für diesen Dienstleister entscheidet.

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