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Immobilien Gesellschaft mbH der Frankfurter Volksbank Rhein/Main

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Seligenstädter Str. 52, 63179 Obertshausen, Deutschland
Immobilienbüro
7.8 (89 Bewertungen)

Die Immobilien Gesellschaft mbH der Frankfurter Volksbank Rhein/Main, mit Sitz in der Seligenstädter Straße 52 in Obertshausen, agiert als spezialisierter Arm einer der größten Genossenschaftsbanken der Region. Diese enge Verbindung zum Finanzsektor weckt bei potenziellen Kunden hohe Erwartungen an Seriosität, Professionalität und finanzielle Solidität. Eine detaillierte Betrachtung der Kundenerfahrungen und des Dienstleistungsangebots zeigt jedoch ein differenziertes Bild, das für Verkäufer und Käufer von Immobilien unterschiedliche Realitäten bereithält.

Umfassender Service für den Immobilienverkauf

Für Eigentümer, die einen Haus verkaufen oder eine Wohnung veräußern möchten, scheint die Gesellschaft ein äußerst verlässlicher Partner zu sein. Zahlreiche positive Rückmeldungen heben einen umfassenden und professionell durchgeführten Service hervor, der den gesamten Prozess des Immobilienverkaufs abdeckt. Die Dienstleistungen beginnen bei einer fundierten Immobilienbewertung, die als entscheidende Grundlage für einen marktgerechten Preis dient. Kunden berichten von einer realistischen Wertermittlung der Immobilie, die Enttäuschungen durch überzogene Erwartungen vorbeugt.

Ein weiterer, häufig gelobter Punkt ist die Erstellung eines hochwertigen und aussagekräftigen Exposés für die Immobilie. Hierbei setzt das Unternehmen offenbar auf moderne Techniken wie Drohnenaufnahmen, um die Objekte ansprechend und detailliert zu präsentieren. Dieser professionelle Auftritt ist ein wesentlicher Faktor, um qualifizierte Interessenten anzusprechen. Darüber hinaus übernimmt der Immobilienmakler die Beschaffung aller notwendigen Unterlagen, wie beispielsweise des gesetzlich vorgeschriebenen Energieausweises, was den Verkäufern erheblichen administrativen Aufwand erspart.

Die Koordination und Durchführung von Besichtigungen sowie die Begleitung zum finalen Notartermin runden das Servicepaket ab. Verkäufer fühlen sich durch die engagierte Betreuung einzelner Berater, die namentlich für ihre Freundlichkeit, Zuverlässigkeit und ihr Fachwissen gelobt werden, bestens aufgehoben. Die Erfahrung vieler Verkäufer lässt sich als "Rundum-sorglos-Paket" zusammenfassen, bei dem alle anfallenden Aufgaben kompetent aus einer Hand erledigt werden.

Die Perspektive der Immobilienkäufer

Während Verkäufer größtenteils sehr zufrieden sind, zeichnen die Erfahrungen von Kaufinteressenten ein weniger einheitliches Bild. Insbesondere eine detaillierte Kritik legt nahe, dass die Servicequalität für Käufer nicht immer das gleiche hohe Niveau erreicht. Ein zentraler Kritikpunkt betrifft die Organisation von Besichtigungen. Es wird von Massenbesichtigungen berichtet, bei denen wenig Zeit für eine ruhige und gründliche Prüfung der Immobilie bleibt. Dies kann für Käufer, die eine so weitreichende finanzielle Entscheidung treffen, ein erheblicher Nachteil sein.

Darüber hinaus wurde die Beratungsqualität in manchen Fällen als verbesserungswürdig empfunden. Kritisiert wird eine mangelnde Detailkenntnis des Objekts, die über die Informationen im Exposé hinausgeht. Wenn ein Makler grundlegende Fragen zur Immobilie, wie etwa die Dauer bestehender Mietverhältnisse oder die verbauten Materialien, nicht ad hoc beantworten kann, untergräbt dies das Vertrauen. Die Aufforderung, Fragen nachträglich per E-Mail zu stellen, kann den Kaufprozess verlangsamen und als unpersönlich empfunden werden.

Die Maklerprovision und der wahrgenommene Gegenwert

Ein besonders sensibler Punkt beim Immobilienkauf sind die Nebenkosten, zu denen auch die Maklercourtage gehört. Seit einer Gesetzesänderung Ende 2020 wird die Provision beim Verkauf von Einfamilienhäusern und Wohnungen an Privatpersonen in der Regel zwischen Käufer und Verkäufer geteilt. Kritik entsteht dann, wenn Käufer eine hohe Provisionsrechnung erhalten, die gefühlte Leistung des Maklers diesen Betrag jedoch nicht rechtfertigt. Wenn Termine wie eine Zweitbesichtigung gar nicht wahrgenommen oder der Notartermin mit Verspätung angetreten wird, stellt sich für den Käufer unweigerlich die Frage nach dem Gegenwert der gezahlten Gebühr.

Ein weiterer angesprochener Punkt betrifft den Datenschutz in der Kommunikation. Wenn E-Mail-Verläufe unachtsam weitergeleitet werden und die gesamte Konversation für alle Beteiligten einsehbar ist, wirft dies Fragen bezüglich der professionellen Handhabung sensibler Daten auf, auch wenn es für eine gewisse Transparenz sorgt.

Fazit: Eine differenzierte Bewertung

Die Immobilien Gesellschaft mbH der Frankfurter Volksbank Rhein/Main präsentiert sich als ein Immobilienmakler mit zwei Gesichtern. Für Verkäufer bietet das Unternehmen einen exzellenten, umfassenden und hochprofessionellen Service, der den Verkaufsprozess erheblich erleichtert und zu großer Zufriedenheit führt. Die Anbindung an die Volksbank schafft Vertrauen und eine solide Basis.

Potenzielle Käufer sollten jedoch genauer hinsehen und ihre Erwartungen klar kommunizieren. Es ist ratsam, auf individuelle Besichtigungstermine zu bestehen und sich nicht scheuen, dem Makler detaillierte Fragen zum Objekt zu stellen. Die Qualität der Betreuung kann stark vom jeweiligen Berater abhängen. Wer eine Wohnung kaufen oder ein Haus kaufen möchte, sollte proaktiv agieren und sicherstellen, dass die für die hohe Maklerprovision erwartete Dienstleistung auch vollständig erbracht wird. Insgesamt ist das Unternehmen ein starker Akteur auf dem regionalen Immobilienmarkt, dessen Leistungsspektrum für Verkäufer besonders attraktiv erscheint, während Käufer eine potenziell wechselhafte Serviceerfahrung einkalkulieren sollten.

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