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Immobilienverwaltung Ingendoh

Immobilienverwaltung Ingendoh

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Ramgestraße 6, 46145 Oberhausen, Deutschland
Immobilienbüro
5 (29 Bewertungen)

Die in der Ramgestraße in Oberhausen ansässige Immobilienverwaltung Ingendoh ist ein etabliertes Unternehmen auf dem lokalen Immobilienmarkt. Es handelt sich um einen Familienbetrieb, der laut eigenen Angaben in dritter Generation einen eigenen Immobilienbestand von rund 250 Einheiten in Oberhausen und Umgebung betreut. Das Dienstleistungsportfolio konzentriert sich auf die klassische Hausverwaltung, sowohl für Mietshäuser als auch für Wohnungseigentümergemeinschaften. Auf ihrer Webseite betont die Firma die Wichtigkeit des persönlichen Kontakts zu den Mietern, die sorgfältige Pflege der Immobilien inklusive der Grünanlagen durch eigene Mitarbeiter und die Ausstattung eines Großteils der Wohnungen mit Einbauküchen. Diese Selbstdarstellung zeichnet das Bild eines Unternehmens, das auf Werterhalt, modernen Wohnkomfort und direkte Ansprechbarkeit setzt.

Ein widersprüchliches Bild: Kundenmeinungen im Detail

Trotz des professionellen Auftritts ergibt die Analyse von Kundenrezensionen und öffentlichen Bewertungen ein äußerst gespaltenes und überwiegend kritisches Bild. Während Immobilien-Suchportale wie ImmoScout24 positive Bewertungen von Suchenden mit durchschnittlich 4,4 von 5 Sternen aufweisen, die Aspekte wie Erreichbarkeit und Beratungsqualität loben, stehen diesen Einschätzungen zahlreiche, sehr detaillierte und negative Erfahrungsberichte von Mietern auf anderen Plattformen gegenüber. Die Gesamtwertung auf verschiedenen Portalen liegt oft bei einem Durchschnitt von nur 2,5 Sternen oder sogar noch niedriger, was auf erhebliche Diskrepanzen in der Wahrnehmung der Dienstleistungsqualität hindeutet.

Die Perspektive der Mieter: Schwerwiegende Vorwürfe

Ein Großteil der Kritik an der Immobilienverwaltung Ingendoh stammt direkt von Personen, die in den von ihr verwalteten Objekten gewohnt haben oder noch wohnen. Diese Berichte sind oft emotional und zeichnen ein konsistentes Muster an Problemen, das potenzielle Mieter aufhorchen lassen sollte, wenn sie planen, über diesen Anbieter eine Wohnung zu mieten.

Kommunikation und Erreichbarkeit: Eine große Hürde

Ein wiederkehrendes Thema ist die mangelhafte Kommunikation. Mehrere ehemalige Mieter berichten von erheblichen Schwierigkeiten, die Verwaltung oder den zuständigen Hausmeister zu erreichen, insbesondere in Notfällen. Ein Rezensent beschreibt, wie ihm eine Wohnung fest zugesagt wurde, er daraufhin jedoch tagelang keine Rückmeldung erhielt und auf Anrufe nicht reagiert wurde. Erst eine Woche später kam per E-Mail die Nachricht, dass die Wohnung anderweitig vermietet sei. Dieses Verhalten wird als unprofessionell und respektlos gegenüber den Interessen potenzieller Kunden empfunden.

Die offiziellen Bürozeiten, die sich auf die Vormittage von Montag bis Donnerstag beschränken, tragen zu dem Eindruck einer eingeschränkten Erreichbarkeit bei. Dies kann besonders für berufstätige Mieter problematisch sein, die Anliegen nicht flexibel klären können. In einem Fall wurde sogar das Schloss zur Tiefgarage ohne Vorankündigung ausgetauscht, was einen Mieter über das Wochenende von seinem Fahrzeug aussperrte – ein gravierender Mangel an proaktiver Kommunikation.

Mängelmanagement und Instandhaltung: Zwischen Ignoranz und Schuldzuweisung

Ein weiterer zentraler Kritikpunkt ist der Umgang mit gemeldeten Mängeln und notwendigen Reparaturen. Die Berichte reichen von Schäden, die über ein Jahr lang bis zum Auszug nicht behoben wurden, bis hin zu ernsten Problemen wie Schimmelbefall. Laut den Schilderungen werden solche Mängel von der Verwaltung oft heruntergespielt oder die Schuld wird pauschal den Mietern zugeschoben. Der Vorwurf des "falschen Lüftens" bei Schimmelproblemen scheint eine Standardantwort zu sein, die eine fachgerechte Ursachenanalyse und Behebung verhindert. Ein ehemaliger Mieter, der fast zehn Jahre in einer der Wohnungen lebte, beschreibt eine Mitarbeiterin als empathielos und herablassend, die Probleme wie eine undichte Tür, durch die Regen eindrang, mit der Aussage abtat, der Mieter sei zu dumm, die Tür richtig zu schließen. Solche Erfahrungen untergraben das Vertrauen in die Kompetenz und den Servicegedanken der Hausverwaltung.

Der Streitpunkt Mietkaution: Ein Risiko beim Auszug?

Die vielleicht schwerwiegendsten Vorwürfe betreffen den Umgang mit der Mietkaution. Mehrere ehemalige Mieter warnen eindringlich davor, dass die Kaution am Ende des Mietverhältnisses ganz oder teilweise unrechtmäßig einbehalten werde. Es wird der Verdacht geäußert, dass bei der Wohnungsübergabe beim Auszug penibel nach kleinsten Mängeln gesucht wird, die bereits bei Einzug vorhanden waren. Ein Betroffener berichtet, er habe seine Kaution nur deshalb vollständig zurückerhalten, weil er bei Einzug den Zustand der Wohnung detailliert mit Fotos dokumentiert hatte und so nachweisen konnte, dass die ihm angelasteten Schäden bereits vor seiner Mietzeit bestanden. Ein anderer Rezensent geht sogar so weit, von "Lügen und Betrügen" zu sprechen und behauptet, die Wohnungen seien teilweise "Bruchbuden", bei denen Schimmel vor dem Einzug nur oberflächlich überstrichen wird. Diese Schilderungen legen nahe, dass eine extrem sorgfältige Dokumentation bei der Wohnungsübergabe unerlässlich ist.

Positive Aspekte in der Unterzahl

Es ist wichtig zu erwähnen, dass es auch eine positive Stimme gibt. In einer allerdings bereits mehrere Jahre alten Bewertung lobt ein Mieter die gute Betreuung durch die Mitarbeiter und einen reibungslosen Ablauf. Er konnte sogar vor dem offiziellen Beginn des Mietvertrags in die Wohnung, da die Kaution frühzeitig überwiesen wurde. Diese Erfahrung zeigt, dass positive Interaktionen möglich sind, sie scheint jedoch im Vergleich zu den zahlreichen und detaillierten negativen Berichten der letzten Jahre eine Ausnahme darzustellen.

Fazit für potenzielle Kunden und Eigentümer

Für Wohnungssuchende, die eine Immobilie der Immobilienverwaltung Ingendoh in Betracht ziehen, ist höchste Vorsicht geboten. Die Diskrepanz zwischen der positiven Selbstdarstellung des Unternehmens und den negativen Mieterfahrungen ist alarmierend. Es ist dringend zu empfehlen:

  • Zustand bei Einzug genauestens dokumentieren: Erstellen Sie ein detailliertes Wohnungsübergabeprotokoll und machen Sie zahlreiche Fotos und Videos von allen Räumen, insbesondere von bereits vorhandenen Mängeln, Kratzern oder Abnutzungsspuren.
  • Schriftlichkeit einfordern: Lassen Sie sich alle mündlichen Zusagen, Absprachen und Versprechungen bezüglich Reparaturen oder Konditionen schriftlich bestätigen.
  • Kommunikation protokollieren: Führen Sie wichtige Kommunikation per E-Mail, um einen Nachweis zu haben.

Auch für Eigentümer, die überlegen, ihre Kapitalanlage in die Hände dieser Verwaltung zu geben, sind die Mieterbewertungen ein wichtiger Indikator. Eine hohe Mieterunzufriedenheit führt oft zu einer hohen Fluktuation, Leerstand und potenziell zu einem schlechten Ruf der Immobilie selbst. Eine Verwaltung, die in der Kritik steht, die Instandhaltung zu vernachlässigen, riskiert langfristig den Wertverlust des Objekts. Während das Unternehmen auf seiner Webseite mit technischer Kompetenz wirbt, deuten die Erfahrungen der Mieter auf erhebliche Defizite in der praktischen Umsetzung und im Kundenservice hin.

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