Startseite / Immobilienagenturen / Immobilienverwaltung Mathias Rausch

Immobilienverwaltung Mathias Rausch

Zurück
Wiesenstraße 34, 60385 Frankfurt am Main, Deutschland
Immobilienbüro
4.2 (26 Bewertungen)

Die Immobilienverwaltung Mathias Rausch, ansässig in der Wiesenstraße 34 im Frankfurter Stadtteil Bornheim, ist ein etablierter Akteur auf dem lokalen Immobilienmarkt. Das Unternehmen präsentiert sich auf seiner Webseite als erfahrenes Team, das seit über 29 Jahren in der Vermögensverwaltung und seit dem Jahr 2000 auch in der WEG-Verwaltung tätig ist. Mit einem Verwaltungsbestand von über 54 Objekten wird eine breite Erfahrung signalisiert. Angeboten werden umfassende Dienstleistungen, die von der kaufmännischen und technischen Verwaltung bis hin zur Organisation von Sanierungsmaßnahmen reichen. Die Firma betont ihr kostenbewusstes Handeln zur Ertragsmaximierung für Eigentümer und verspricht Transparenz, Flexibilität sowie termingerechte Abrechnungen durch den Einsatz professioneller Software. Doch die öffentliche Wahrnehmung und die Erfahrungen von Kunden zeichnen ein deutlich komplexeres und in weiten Teilen problematisches Bild.

Das Dienstleistungsversprechen im Realitätscheck

Auf dem Papier liest sich das Angebot der Immobilienverwaltung Mathias Rausch solide. Das Unternehmen ist Mitglied im Verband der Immobilienverwalter Hessen e.V. und wirbt mit ständiger Weiterbildung, um rechtlich und fachlich auf dem neuesten Stand zu sein. Die aktive Zusammenarbeit mit dem Verwaltungsbeirat und die Berücksichtigung von Sonderwünschen werden ebenfalls als Stärken hervorgehoben. Diese Selbstdarstellung steht jedoch in starkem Kontrast zu den detaillierten Erfahrungsberichten von Eigentümern, die eine grundlegend andere Realität beschreiben. Das Gesamtbild, das sich aus Kundenrezensionen ergibt, ist von erheblichen Mängeln in Kernkompetenzen einer Hausverwaltung geprägt.

Kommunikation und Erreichbarkeit: Eine große Hürde

Ein wiederkehrender und zentraler Kritikpunkt ist die mangelhafte Erreichbarkeit des Unternehmens. Kunden berichten übereinstimmend, dass die Verwaltung telefonisch nur schwer zu kontaktieren sei und auf E-Mails gar nicht oder nur mit großer Verzögerung reagiere. Diese Kommunikationsprobleme stellen für Eigentümer, die auf zeitnahe Antworten bei dringenden Anliegen wie Wasserschäden oder organisatorischen Fragen angewiesen sind, ein erhebliches Ärgernis dar. Die offiziellen Geschäftszeiten, die sich auf die Vormittage von Montag bis Freitag (08:00–13:00 Uhr) beschränken, tragen zusätzlich zu dieser eingeschränkten Verfügbarkeit bei und erschweren die Abstimmung für berufstätige Eigentümer erheblich.

Administrative Zuverlässigkeit: Verspätungen und formale Mängel

Die ordnungsgemäße und pünktliche Erstellung von Abrechnungen ist eine der fundamentalsten Pflichten einer Immobilienverwaltung. Genau in diesem Bereich wird massive Kritik geäußert. Mehrere Kunden bemängeln, dass sowohl die Nebenkostenabrechnung als auch die Jahresabrechnungen für die Eigentümergemeinschaft extrem verspätet erstellt werden. Solche Verzögerungen können für Eigentümer rechtliche und finanzielle Nachteile mit sich bringen, etwa bei der Geltendmachung von Nachforderungen gegenüber Mietern oder bei der eigenen Steuererklärung.

  • Verzögerte Jahresabrechnungen
  • Verspätete Einberufung von Eigentümerversammlungen (teilweise über ein Jahr)
  • Protokollführung, die als parteiisch und nicht objektiv wahrgenommen wird
  • Missachtung von Fristen, um Einsprüche zu erschweren

Darüber hinaus wird berichtet, dass Eigentümerversammlungen (ETVs) teils erst nach mehr als einem Jahr stattfinden, was nicht den gesetzlichen Vorgaben einer ordnungsgemäßen Verwaltung entspricht. Die geführten Protokolle werden als einseitig und zugunsten von Mehrheitseigentümern formuliert kritisiert, was das Vertrauen in eine neutrale und faire Verwaltung der Eigentumswohnung untergräbt.

Vorwürfe der Parteilichkeit und möglicher Interessenkonflikte

Besonders schwer wiegen die Vorwürfe der Parteilichkeit und möglicher Interessenkonflikte. Mehrere ehemalige Kunden schildern, dass die Verwaltung in Konfliktsituationen innerhalb der Eigentümergemeinschaft nicht als neutraler Moderator agiere, sondern klar Partei für den Mehrheitseigentümer ergreife. Dies unterminiert die Rolle der Verwaltung als Treuhänder aller Eigentümer.

Ein besonders kritischer Punkt ist die Behauptung, dass Rechnungen eines „Mathias Rausch Hausmeisterservice“ an die Verwaltung gestellt und von dieser bezahlt würden. Dies nährt den Verdacht einer problematischen Verflechtung, bei der die Kontrollfunktion der Verwaltung ausgehebelt werden könnte. Ob es sich hierbei um eine formale Verbindung oder eine namensgleiche Firma handelt, bleibt für Außenstehende unklar, doch der Anschein eines Interessenkonflikts ist für eine transparente Kapitalanlage in Immobilien schädlich. Die zusätzliche Anschuldigung, dass Aufträge bevorzugt an befreundete Handwerker vergeben werden, verstärkt diesen negativen Eindruck und wirft Fragen bezüglich der Wirtschaftlichkeit und Kostenkontrolle auf.

Verwaltung aus der Ferne statt Präsenz vor Ort

Ein weiterer Kritikpunkt, der von mehreren Seiten geäußert wird, ist die fehlende Präsenz am Objekt. Die Verwaltung agiere primär „vom Schreibtisch aus“. Regelmäßige Ortsbegehungen zur Zustandserfassung des Immobilienbestands würden abgelehnt. Eine proaktive Instandhaltungsplanung und die frühzeitige Erkennung von Schäden sind ohne regelmäßige Inspektionen jedoch kaum möglich. Diese Vorgehensweise wird als inkompetent und desinteressiert beschrieben und steht im Widerspruch zum Anspruch, den Wert einer Immobilie zu erhalten und zu steigern.

Eine positive Stimme als Ausnahme

Inmitten der überwiegend negativen Bewertungen findet sich eine einzige Fünf-Sterne-Rezension. Diese hebt jedoch nicht die professionellen Dienstleistungen der WEG-Verwaltung hervor, sondern lobt die „Unternehmerfamilie“ als „außerordentlich RESPEKTSWÜRDIG“. Es wird positiv vermerkt, dass die Familie sich ihrer Wurzeln bewusst sei und die Wahrung der Erinnerung dem „schnellen Kommerz“ vorziehe. Obwohl dieses Lob dem Unternehmen menschlich ein gutes Zeugnis ausstellt, liefert es keine konkreten Informationen über die Qualität der eigentlichen Verwaltungsarbeit. Es bleibt eine isolierte, persönliche Einschätzung, die den detaillierten und konsistenten Schilderungen der anderen Kunden kaum etwas entgegensetzen kann.

Fazit: Ein risikobehafteter Partner für Immobilieneigentümer

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Immobilienverwaltung Mathias Rausch in Frankfurt am Main ein äußerst gespaltenes Echo hervorruft. Während sich das Unternehmen selbst als erfahren und professionell darstellt, zeichnen die Erfahrungsberichte von Kunden ein Bild, das von gravierenden Mängeln in den Kernbereichen der Hausverwaltung geprägt ist. Die wiederholten Klagen über Nichterreichbarkeit, administrative Unzuverlässigkeit, Parteilichkeit und mangelnde Präsenz vor Ort sind für jeden Eigentümer, der einen zuverlässigen Immobilienpartner sucht, ernstzunehmende Warnsignale. Die Vorwürfe potenzieller Interessenkonflikte werfen zusätzliche Fragen zur Transparenz auf. Potenzielle Kunden sollten diese Aspekte sorgfältig prüfen und abwägen, ob die in den negativen Bewertungen beschriebenen Risiken für ihre Immobilien in Frankfurt tragbar sind. Die Diskrepanz zwischen dem professionellen Web-Auftritt und der erlebten Realität vieler Kunden ist erheblich.

Weitere Geschäfte, die Sie interessieren könnten

Alle anzeigen