IMVERMA Immobilien-Verwalt. & Makler GmbH
ZurückDie IMVERMA Immobilien-Verwalt. & Makler GmbH, ansässig in der Eisenbahnstraße 191 in Werder (Havel), ist ein etabliertes Unternehmen im regionalen Immobiliensektor. Der Name selbst verrät bereits das duale Geschäftsmodell: Einerseits agiert das Unternehmen als klassische Hausverwaltung, andererseits als Immobilienmakler. Diese Kombination suggeriert einen umfassenden Service für Immobilienbesitzer, der von der Verwaltung des Objekts bis hin zu dessen späterem Verkauf alles aus einer Hand bieten könnte. Laut eigenen Angaben ist das Unternehmen bereits seit Mai 1990 in der Branche tätig und betreut vorwiegend Objekte in der Region Potsdam, Mittelmark und Berlin. Geleitet wird die Firma von Klaus Schulze, einem Bauingenieur mit Erfahrung in der Wohnungswirtschaft seit 1978.
Dienstleistungsspektrum der IMVERMA GmbH
Das Portfolio der angebotenen Dienstleistungen ist breit gefächert und deckt die zentralen Bedürfnisse von Immobilieneigentümern und Suchenden ab. Ein genauerer Blick auf die Leistungen zeigt die tiefgreifende Ausrichtung auf zwei Kernbereiche.
Die Immobilienverwaltung als zentrales Standbein
Der Schwerpunkt liegt deutlich auf der Verwaltung von Immobilien. Das Angebot richtet sich an Eigentümer von Mietshäusern, Eigentumswohnungen und Grundstücken und umfasst sowohl die kaufmännische als auch die technische Verwaltung.
- Kaufmännische Verwaltung: Hierzu zählen Standardaufgaben wie der Abschluss und die Kündigung von Mietverträgen, das Mietinkasso inklusive Mahnwesen, die Verwaltung der Mietkautionen und die Überprüfung von Mieterhöhungsmöglichkeiten. Ein wesentlicher Punkt ist die Erstellung der Betriebskostenabrechnung in Zusammenarbeit mit Wärmediensten und die gesamte Kommunikation mit den Mietern.
- Technische Verwaltung: Die IMVERMA übernimmt die laufende Überwachung des baulichen Zustandes der verwalteten Objekte. Dies beinhaltet die Vergabe und Kontrolle notwendiger Reparaturen, den Abschluss von Wartungsverträgen und die vorausschauende Planung größerer Instandsetzungsmaßnahmen.
- Sonderleistungen: Auf Wunsch werden gegen eine separate Vergütung auch erweiterte Dienstleistungen angeboten, wie die Erstellung von Jahresabrechnungen für die Steuererklärung, Wirtschaftlichkeitsberechnungen oder die komplette Betreuung und Überwachung von größeren Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen. Auch eine Immobilienbewertung zur Ermittlung des Verkehrswertes gehört zum erweiterten Portfolio.
Der Bereich des Immobilienmaklers
Neben der Verwaltung agiert das Unternehmen auch als Makler. Die Dienstleistungen umfassen die Vermittlung, den Kauf und den Verkauf von Kaufimmobilien, Grundstücken und Eigentumswohnungen. Wer also ein Haus kaufen oder verkaufen möchte, findet hier theoretisch ebenfalls einen Ansprechpartner. Diese Doppelfunktion kann für Eigentümer von Vorteil sein, die eine verwaltete Immobilie zu einem späteren Zeitpunkt veräußern möchten, da der Verwalter das Objekt bereits in- und auswendig kennt.
Kritische Analyse der Kundenrezensionen
Während das auf der Website präsentierte Leistungsspektrum professionell und umfassend wirkt, zeichnen die verfügbaren Kundenrezensionen ein stark kontrastierendes und überwiegend negatives Bild. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von nur 2,5 von 5 Sternen, basierend auf einer geringen Anzahl von Rückmeldungen, fällt das öffentliche Feedback besorgniserregend aus. Die Kritikpunkte sind dabei nicht nur zahlreich, sondern auch von erheblicher Tragweite und betreffen fundamentale Aspekte der Geschäftsbeziehung.
Vorwürfe mangelnder Professionalität und Organisation
Ein wiederkehrendes Thema in den Bewertungen ist der Vorwurf der Unprofessionalität und Inkompetenz. Eine ältere Rezension beschreibt die IMVERMA als „absolut unfähige Wohnungsbaugesellschaft“. Konkret wird bemängelt, dass Informationen verloren gehen, auf Nachfragen nicht reagiert wird und das Unternehmen insgesamt einen überforderten Eindruck macht. Solche Defizite in der Kommunikation und Organisation sind insbesondere im Bereich der Hausverwaltung fatal. Wenn Mieter Mängel melden und keine Rückmeldung erhalten oder Eigentümer keine Auskunft über den Zustand ihrer Immobilie bekommen, führt dies unweigerlich zu Konflikten und Wertverlust. Ein nicht ordnungsgemäß geführter Mietvertrag oder eine fehlerhafte Nebenkostenabrechnung können für alle Parteien rechtliche und finanzielle Konsequenzen haben.
Anschuldigungen unlauterer Geschäftspraktiken
Noch schwerer wiegen die Vorwürfe, die auf unethisches Verhalten abzielen. In den Kommentaren ist von „unlauteren Absichten“ die Rede und davon, dass gezielt versucht werde, Menschen zu „täuschen und manipulieren“. Ein anderer Nutzer formuliert den drastischen Vorwurf, man versuche, Geld von Menschen zu „klauen“. Solche Anschuldigungen, auch wenn sie subjektive Wahrnehmungen darstellen, deuten auf ein massiv gestörtes Vertrauensverhältnis hin. Im Immobiliengeschäft, wo es oft um hohe finanzielle Werte und langfristige Verträge geht, ist Vertrauen die wichtigste Währung. Ob beim Verkauf von Immobilien oder bei der Verwaltung von Mieteinnahmen – der Kunde muss sich auf die Integrität seines Partners verlassen können. Diese Bewertungen lassen hier erhebliche Zweifel aufkommen.
Berichte über respektloses und arrogantes Auftreten
Neben den fachlichen Mängeln wird auch der persönliche Umgangston stark kritisiert. Begriffe wie „respektlos“ und „arrogant“ fallen in mehreren aktuellen Rezensionen. Ein professioneller Dienstleister, sei es in der WEG-Verwaltung oder bei der Suche nach einer Mietwohnung, sollte stets einen serviceorientierten und respektvollen Umgang pflegen. Ein herablassendes Auftreten kann potenzielle Mieter oder Käufer abschrecken und die Zusammenarbeit mit Eigentümern nachhaltig belasten. Kundenservice scheint hier, den Bewertungen zufolge, keine Priorität zu haben.
Schwerwiegendste Kritik: Vorwürfe der Diskriminierung
Die alarmierendsten und schwerwiegendsten Vorwürfe, die in mehreren aktuellen Bewertungen geäußert werden, betreffen offene Diskriminierung. Ein Nutzer warnt explizit andere Menschen und beschreibt das Unternehmen als einen „Ort voller Hass, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit“. Er berichtet, als Ausländer offen diskriminiert worden zu sein. Ein anderer Kommentar bezeichnet einen Verantwortlichen direkt als „Rassist“. Diese Anschuldigungen sind von einer besonderen Schwere und, sollten sie zutreffen, nicht nur moralisch verwerflich, sondern auch rechtlich höchst problematisch. Der Wohnungsmarkt ist ein sensibler Bereich, und Diskriminierung bei der Vergabe von Wohnraum verstößt gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Für jeden, der eine Wohnung mieten möchte, sind solche Berichte ein absolutes Ausschlusskriterium.
Fazit und Ausblick für potenzielle Kunden
Die IMVERMA Immobilien-Verwalt. & Makler GmbH in Werder (Havel) präsentiert sich auf dem Papier als erfahrener Dienstleister mit einem breiten Angebot, das von der Hausverwaltung bis zum Immobilienverkauf reicht. Die langjährige Marktpräsenz seit 1990 und die fachliche Qualifikation der Leitung deuten auf eine solide Basis hin.
Dieser professionelle Schein wird jedoch durch die öffentlich einsehbaren Kundenbewertungen massiv erschüttert. Die geäußerte Kritik ist nicht nur oberflächlich, sondern betrifft das Fundament der Geschäftstätigkeit: Professionalität, Vertrauenswürdigkeit, Kommunikation und – am gravierendsten – die Einhaltung grundlegender ethischer und rechtlicher Standards im Umgang mit Menschen. Die Vorwürfe reichen von organisatorischem Chaos über unlautere Absichten bis hin zu rassistischer Diskriminierung.
Potenzielle Kunden, seien es Eigentümer, die eine zuverlässige Verwaltung für ihr Grundstück oder ihre Wohnanlage suchen, oder Menschen auf der Suche nach einem neuen Zuhause, sollten diese Diskrepanz sehr ernst nehmen. Es ist ratsam, die online geäußerten Warnungen als Anlass für eine besonders sorgfältige Prüfung zu nehmen. Ein persönliches Gespräch kann einen eigenen Eindruck vermitteln, doch die Schwere und die Häufung der jüngsten negativen Kommentare lassen auf tiefgreifende Probleme schließen, die nicht ignoriert werden sollten.