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MAKEI-Immobilien / KEISER-Hausverwaltungen

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Hügelstraße 22, 75179 Pforzheim, Deutschland
Immobilienbüro
6.2 (31 Bewertungen)

MAKEI-Immobilien / KEISER-Hausverwaltungen ist ein in Pforzheim ansässiges Unternehmen, das zwei Kernbereiche der Immobilienbranche unter einem Dach vereint: die klassische Tätigkeit als Immobilienmakler und die umfassende Hausverwaltung. Diese Kombination soll Eigentümern und Immobiliensuchenden einen ganzheitlichen Service bieten. Die Analyse der öffentlich zugänglichen Kundenmeinungen und der Unternehmenspräsentation zeichnet jedoch ein sehr gespaltenes Bild, das potenzielle Kunden sorgfältig abwägen sollten.

Leistungsspektrum und Unternehmensfokus

Das Unternehmen mit Sitz in der Hügelstraße 22 in Pforzheim, unter der Leitung von Matthias Keiser, deckt wesentliche Dienstleistungen rund um die Immobilie ab. Dazu gehören die Verwaltung von Mietshäusern und Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG-Verwaltung) sowie die Vermittlung von Kaufimmobilien und Mietimmobilien. Ein zentrales Versprechen ist die Erstellung von Nebenkostenabrechnungen, ein kritischer und oft komplexer Teil der Mietverwaltung. Auf seiner Webseite beschreibt sich das Unternehmen als zuverlässiger und kompetenter Partner, was den Standardanspruch in der Dienstleistungsbranche widerspiegelt.

Die positive Kundensicht: Kommunikation und Lösungsorientierung

Trotz einer überwiegend kritischen Gesamtbewertung gibt es auch positive Rückmeldungen, die ein funktionierendes Geschäftsmodell beschreiben. Ein Kunde hebt explizit die gute Kommunikation und die schnelle, lösungsorientierte Beantwortung von Anfragen hervor. In der Welt der Immobilienverwaltung, wo schnelle Reaktionen bei Schäden oder Anliegen entscheidend sind, ist dies ein wesentliches Qualitätsmerkmal. Diese Erfahrung deutet darauf hin, dass das Unternehmen in der Lage ist, eine zufriedenstellende und professionelle Betreuung zu gewährleisten, die den Erwartungen an eine gute Hausverwaltung entspricht. Für Interessenten von Kapitalanlagen oder für eine Eigentumswohnung ist ein solcher Service von unschätzbarem Wert.

Die negative Kundensicht: Ein Muster an Kritikpunkten

Im starken Kontrast zur positiven Einzelstimme steht eine signifikante Anzahl an negativen Bewertungen, die sich auf mehrere Kernbereiche der Zusammenarbeit beziehen und ein wiederkehrendes Muster erkennen lassen.

Umgangston und Professionalität

Ein zentraler und wiederholt genannter Kritikpunkt ist der Umgangston von Herrn Keiser. Mehrere ehemalige Kunden beschreiben die Kommunikation als äußerst unfreundlich und unprofessionell, bis hin zu persönlichen Beleidigungen. Ein solches Verhalten ist für einen Dienstleister, der treuhänderisch fremdes Eigentum verwaltet und als Vermittler zwischen verschiedenen Parteien (Eigentümer, Mieter, Handwerker) agiert, besonders problematisch. Für eine WEG (Wohnungseigentümergemeinschaft), die einen Verwalter sucht, der Versammlungen leitet und Konflikte moderiert, ist ein professioneller und respektvoller Umgangston eine Grundvoraussetzung.

Zuverlässigkeit und Kompetenz in der Praxis

Ein weiterer Strang der Kritik betrifft die grundlegende Zuverlässigkeit. Es wird von nicht eingehaltenen Terminen, erfundenen Ausreden und einer generellen Nichterreichbarkeit berichtet. Kunden bemängeln, dass notwendige Reparaturen nicht oder nur mit großer Verzögerung bearbeitet wurden und Rückrufe ausblieben. Besonders schwer wiegt der Vorwurf, dass selbst auf wiederholte Konfrontation mit zuvor gemachten Zusagen keine Besserung eintrat, sondern die Reaktionen ausweichend oder sogar aufbrausend waren. Die verspätete Erstellung einer Nebenkostenabrechnung um mehr als ein Jahr ist ein konkretes Beispiel, das auf ernsthafte administrative Mängel hindeutet und rechtliche Konsequenzen für den Vermieter haben kann.

Administrative Mängel und Kosten

Die Kritik erstreckt sich auch auf die administrative und finanzielle Abwicklung. Ein Kunde berichtet von einem berechneten Stundensatz von 80 € für eine Bürokraft, die lediglich einen Schlüssel nachmachen ließ – ein Vorgang, der Fragen zur Verhältnismäßigkeit der Kosten aufwirft. Ein anderer Kunde schildert, dass die Weitergabe seiner Kontaktdaten an Handwerker zur Terminvereinbarung mehrfach versäumt wurde, was den gesamten Prozess von Instandhaltungsmaßnahmen blockiert. Solche Vorkommnisse untergraben das Vertrauen in die Effizienz und Transparenz der Verwaltung.

Ein problematischer Übergang

Besonders alarmierend für jede WEG, die einen Wechsel des Verwalters in Betracht zieht, ist die Schilderung eines Kunden über die Schwierigkeiten bei der Herausgabe der Verwaltungsunterlagen nach Beendigung des Vertrags. Ein reibungsloser Übergang ist für die Kontinuität der Verwaltung einer Immobilie unerlässlich. Wenn dieser Prozess nur mit anwaltlicher Hilfe gelingt, stellt dies eine erhebliche Belastung und ein Risiko für die Eigentümergemeinschaft dar.

Gesamtbild und Empfehlung

Die Analyse der Erfahrungen mit MAKEI-Immobilien / KEISER-Hausverwaltungen ergibt ein stark polarisiertes Bild. Während es Anzeichen für eine funktionierende und kommunikative Dienstleistung gibt, überwiegt die Anzahl der detaillierten und schwerwiegenden Kritikpunkte. Die Vorwürfe betreffen fundamentale Aspekte wie Professionalität, Zuverlässigkeit, administrative Sorgfalt und Kostentransparenz.

Potenzielle Kunden, ob sie nun einen Immobilienmakler für den Verkauf ihres Hauses suchen oder eine Verwaltung für ihre Kapitalanlage benötigen, sollten diese gemischte Faktenlage sehr ernst nehmen. Es ist ratsam, vor Abschluss eines Maklervertrags oder eines Verwaltervertrags das persönliche Gespräch zu suchen und gezielt die hier genannten Kritikpunkte anzusprechen. Die Einholung aktueller Referenzen und eine genaue Prüfung der Vertragsdetails sind unerlässlich, um sicherzustellen, dass die eigenen Erwartungen an eine professionelle Immobilienbetreuung erfüllt werden können.

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