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Taktical Immobilien und Verwaltungs GmbH & Co. KG

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Paul-Ehrlich-Straße 3, 60596 Frankfurt am Main, Deutschland
Immobilienbüro
5.2 (9 Bewertungen)

Die Taktical Immobilien und Verwaltungs GmbH & Co. KG, ansässig in der Paul-Ehrlich-Straße 3 in Frankfurt am Main, ist ein Unternehmen, das sich auf die Vermietung und Verwaltung von Immobilien spezialisiert hat. Die öffentlichen Rückmeldungen von Mietern zeichnen jedoch ein äußerst gespaltenes Bild, das von höchstem Lob bis hin zu schärfster Kritik reicht. Für potenzielle Kunden ist es daher unerlässlich, die verschiedenen Facetten dieses Anbieters genau zu betrachten, bevor sie eine Entscheidung für die Wohnungssuche in Frankfurt treffen.

Einrichtung und Service: Die positiven Aspekte

Ein Teil der Kunden äußert sich äußerst zufrieden über die angebotenen Dienstleistungen. Insbesondere die Qualität der möblierten Wohnungen wird positiv hervorgehoben. In den Bewertungen ist von "wundervoll geschmackvoll und funktional eingerichteten" Apartments die Rede, die Mietern von Anfang an das Gefühl geben, zu Hause zu sein. Dieser Fokus auf hochwertige Boardinghouse-Apartments scheint ein Kernmerkmal des Angebots zu sein und zielt offenbar auf Mieter ab, die eine sofort bezugsfertige und ansprechende Wohnlösung suchen. Das Team wird in diesen positiven Schilderungen als "wundervoll", "sehr hilfsbereit und serviceorientiert" beschrieben. Ein Mieter betonte zudem die Flexibilität und das Entgegenkommen der Eigentümerin während der Corona-Pandemie, was in seinen Augen nicht selbstverständlich war. Auch die Hausverwaltung scheint in manchen Fällen zuverlässig zu agieren; so wird berichtet, dass Mängel wie ein Kurzschluss verlässlich behoben wurden. Diese Erfahrungen deuten darauf hin, dass das Unternehmen in der Lage ist, einen hohen Standard bei der Ausstattung und im direkten Service zu bieten.

Kommunikation und Erreichbarkeit: Ein zweischneidiges Schwert

Im deutlichen Kontrast zu den positiven Berichten stehen die Erfahrungen anderer Mieter, bei denen die Kommunikation eine zentrale Schwachstelle darstellt. Während ein zufriedener Kunde angibt, telefonisch immer eine Mitarbeiterin erreicht zu haben, auch wenn die Reaktionszeiten nicht immer die schnellsten waren, zeichnen mehrere negative Bewertungen ein komplett gegenteiliges Bild. Hier ist die Rede davon, dass das Unternehmen "nie weder telefonisch schriftlich" erreichbar sei und Nachrichten "zwecklos" seien, da keine Antwort erfolge. Diese Diskrepanz in der Erreichbarkeit ist ein erheblicher Unsicherheitsfaktor. Für Mieter ist eine funktionierende Kommunikation mit der Hausverwaltung essenziell, sei es bei Fragen zum Mietvertrag oder bei der Meldung von Schäden. Die stark voneinander abweichenden Aussagen legen nahe, dass die Servicequalität stark schwanken kann und möglicherweise von der jeweiligen Situation oder dem Ansprechpartner abhängt.

Schwerwiegende Vorwürfe: Der Umgang mit der Mietkaution

Der am häufigsten und schärfsten kritisierte Punkt ist der Umgang mit der Mietkaution. Mehrere ehemalige Mieter berichten von massiven Problemen bei der Rückforderung ihrer hinterlegten Sicherheitsleistung. Eine Bewertung spricht davon, dass man seiner Kaution "hinterher rennt" und die Besitzerin sich wochenlang verleugnen lasse, was schlussendlich "anwaltliche Schritte nötig" machte. Ein anderer, besonders detaillierter Erfahrungsbericht schildert einen ähnlichen Fall, bei dem von einer Kaution in Höhe von 3.000 Euro ein Betrag von 600 Euro einbehalten wurde. Die Begründungen für die Abzüge werden vom Mieter als fragwürdig dargestellt:

  • Fensterreparatur: Ein Fensterbruch, der laut Mieter durch kalte Außentemperaturen und den alten Zustand des Gebäudes verursacht wurde.
  • Fernseh-Neuinstallation: Kosten für die Neuinstallation eines alten Fernsehers, den der Mieter nach eigener Aussage nie genutzt und um dessen Entfernung er gebeten hatte.
  • Reinigungsgebühren: Abzüge für die Reinigung von Möbeln sowie eine Pauschale für die Wohnungsreinigung, obwohl der Mieter die Wohnung vor der Wohnungsübergabe intensiv gereinigt haben will. Zudem wurde ihm ein höherer Stundensatz berechnet als ursprünglich kommuniziert.

Diese Schilderungen werfen ein kritisches Licht auf die Prozesse nach Beendigung des Mietverhältnisses. Das Thema Mietkaution ist im Mietrecht klar geregelt, und die wiederholten Vorwürfe deuten auf ein erhebliches Konfliktpotenzial hin. Potenzielle Mieter sollten diesen Punkt mit besonderer Vorsicht behandeln.

Kritik am Verhalten der Geschäftsführung

Die Kritik konzentriert sich in mehreren Fällen direkt auf die Eigentümerin des Unternehmens. Sie wird als Person "ohne Integrität und Moral" beschrieben, die den Mietvertrag gezielt gegen Mieter einsetze, um Druck auszuüben. Ein Beispiel ist die Drohung, einen weiteren Monat Miete zu verlangen, falls Wohnungsbesichtigungen für Nachmieter nicht ermöglicht würden. Eine besonders befremdliche Anschuldigung betrifft die Kontrolle der Mülltrennung: Es wird behauptet, die Besitzerin würde persönlich den Müll der Mieter durchsuchen und bei nicht korrekter Trennung mit Bußgeldern drohen. Solche Verhaltensweisen, sollten sie zutreffen, deuten auf ein problematisches und übergriffiges Verhältnis zwischen Vermieter und Mieter hin. Die in den Bewertungen verwendeten Begriffe wie "unseriös" und "hohe kriminelle Energie" sind drastische Warnungen, die, auch wenn sie subjektiv sind, die Tiefe der Unzufriedenheit mancher Kunden verdeutlichen.

Fazit: Was Interessenten bedenken sollten

Die Taktical Immobilien und Verwaltungs GmbH & Co. KG präsentiert sich als Anbieter für hochwertige, möblierte Mietwohnungen in Frankfurt. Die positiven Bewertungen heben die geschmackvolle Einrichtung und einen teilweise sehr guten Service hervor. Allerdings stehen dem schwerwiegende und wiederholte Vorwürfe gegenüber, die vor allem die Kommunikation, die Erreichbarkeit und insbesondere die Abwicklung der Mietkaution betreffen. Das Bild ist derart polarisiert, dass eine eindeutige Empfehlung nicht möglich ist. Für Interessenten an Immobilien in Frankfurt, die ein Objekt dieses Unternehmens in Erwägung ziehen, ist höchste Sorgfalt geboten. Es empfiehlt sich dringend:

  • Den Mietvertrag und alle Klauseln, insbesondere bezüglich der Nebenkosten, Reinigung und Kautionsrückzahlung, genauestens zu prüfen.
  • Bei der Wohnungsübergabe ein äußerst detailliertes Protokoll (Wohnungsübergabeprotokoll) inklusive Fotos anzufertigen, um den Zustand der Wohnung lückenlos zu dokumentieren.
  • Sämtliche Kommunikation, insbesondere Mängelmeldungen und Absprachen, schriftlich festzuhalten.
  • Sich über das geltende Mietrecht zu informieren oder gegebenenfalls eine Rechtsberatung in Anspruch zu nehmen, um auf mögliche Konflikte vorbereitet zu sein.

Letztlich müssen potenzielle Mieter das ansprechende Wohnangebot gegen die dokumentierten Risiken im Umgang mit der Verwaltung und insbesondere bei Vertragsende abwägen.

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